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Beachhandball: Doppeltriumph WK 10.07.2017

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Doppeltriumph für Bremen/Hastedt

 

Männer- und A-Jugend-Team gewinnen in Cuxhaven-Duhnen niedersächsischen Titel im Beachhandball

 

 

 

FREDERIC ALEFF HATTE BEIM BEACHHANDBALL-TURNIER MIT DEN HASTEDTER MÄNNERN DIE NASE VORN.


Hastedt. Doppelerfolg für die Beachhandballer der SG HC Bremen/Hastedt: Sowohl ihre männliche A-Jugend als auch die Männer sicherten sich am Strand von Cuxhaven-Duhnen den niedersächsischen Meistertitel. Die Frauen beendeten die offenen Meisterschaften des niedersächsischen Handballverbandes auf dem dritten Rang.
Das Freiluft-Turnier hatte für die Teilnehmer allerhand Wetterkapriolen parat. Am Anreisetag ergossen sich die Regenfluten rund um das Stadion am Meer, am Sonnabend wurden die Athleten wiederum abwechselnd von einem Mix aus Sturm, Regen und wenig Sonne malträtiert. Erst bei den Finalrunden beruhigte sich die Großwetterlage: Mit fortgeschrittener Tagesdauer schaute die Sonne immer öfter durch die Wolkendecke, allerdings immer noch gepaart mit einem teilweise eisigen Wind.
Die A-Junioren der SG HC Bremen/Hastedt störte das nicht, sie wurden bei den unterkühlten Temperaturen ihrem Beinamen „Eisbären“ gerecht. In ihrer Neunergruppe waren zwar drei Mannschaften witterungsbedingt vorzeitig abgereist, die restlichen Teams wurden jedoch von den Hastedtern deutlich mit 12:0 Sätzen dominiert.

 

 

FLORIAN HONSCHOPP HOLTE SICH AM STRAND VON DUHNEN DEN NIEDERSÄCHSISCHEN TITEL MIT DER A-JUGEND.


Spin-Shots und Kempatreffer


Überzeugend trumpfte bei den Bremern der U17-Nationalspieler Miro Schluroff auf, der vor allem als Anspieler, aber auch mit seinen doppelt zählenden Spezialistentreffern stets Gefahr ausstrahlte. Im Tor gefiel Lukas Dech, während im Angriff Paul Schröder und Florian Honschopp mit vielen Spin-Shots und Kempatreffern effektiv trafen. Verantwortung übernahm auch der Vorjahres-U16-Nationalspieler Niklas Kowalzik, der seine Farben insbesondere beim 2:0 (24:19/22:14) über den Vierten HV Lüneburg, verstärkt mit dem Oytener Bundesligaspieler Mohammed Sibahi, mit vielen wichtigen Treffern zum Sieg führte. Bei den „Eisbären“ trugen außerdem Leon Grieme, Guiliano Boccacci, Philip Henke, Theo Seidler und Sönke Marz viel zum Turniersieg bei. In den entscheidenden Spielen setzte sich die SG HC Bremen/Bremen gegen den Zweiten ATSV Habenhausen (8:4 Sätze) mit 15:2 und 14:6 sowie den Dritten HSG Delmenhorst (5:5 Sätze) mit 21:16 und 30:8 souverän durch.
Den Titel aus dem Vorjahr haben auch die Männer der SG HC Bremen/Hastedt verteidigt, die sich in einem 33er-Feld behaupteten. Sie setzten sich in der Gruppenphase mit 8:1 Sätzen durch. Beginnend mit dem Achtelfinalerfolg gegen den VfL Wittingen (19:13/16:12), dem Viertelfinalsieg über die HSG Hannover-Badenstedt (20:14/19:16) und dem Halbfinalerfolg gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen (18:15/18:11) zogen die Männer um Andreas Husmann, Hauke Ehmke und Kai Wieczorek in das Endspiel ein.


Spannende Entscheidung


Dort machten sie es gegen den VfL Lehre unnötig spannend: Im ersten Satz legte Frederic Aleff (jetzt Westfalia Kinderhaus) mit vier Punkten zum 19:15-Vorsprung den Grundstein zum Sieg. Marten Franke packte mit dem Punkt zum 20:17-Endstand den Deckel drauf. Im zweiten Durchgang verspielten die Bremer eine 16:12-Führung und verloren den Satz mit 22:23.


Das dadurch auszutragene Shoot-out zur Ermittlung des Turniersiegers war an Dramatik nicht zu überbieten. Beim 0:4-Rückstand sahen die Eisbären bereits wie der Verlierer aus, weil bei ihnen Marten Franke, Fredric Aleff und Erik Gülzow das Runde nicht im Eckigen unterbringen konnten. Die Schwanewede-Ausleihe Jannis Molzahn und Lucas Jachens retteten die Bremer jedoch noch mit dem 4:4 in die Shoot-out-Fortsetzung. In der traf Marten Franke schließlich zum 6:4, unmittelbar danach blockte er als Torwart den gegnerischen Wurf ab – Turniersieg.
Unter 40 Teilnehmern spielten sich zu guter Letzt auch die Frauen der SG HC Bremen/Hastedt ganz weit nach vorne. Sie setzten sich im Achtelfinale mit 30:6 und 22:9 gegen den TuS Vinnhorst durch und räumten im Viertelfinale die HSG Hannover-Badenstedt mit 20:10 und 24:12 aus dem Weg. Im Halbfinale gegen den späteren Turnierzweiten TV Oyten war dann Endstation. Da das Spiel um den dritten Platz bei den HVN-Open nicht ausgetragen wird, wurden sowohl die Hastedterinnen als auch der VfL Oldenburg gemeinsam auf den dritten Platz gesetzt.

 

Quelle: Weser-Kurier

Zuletzt geändert am: 10.07.2017 um 07:32


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